AKYNZEO 300 mg/0,5 mg Hartkapseln 1 St

Artikelnummer: 11367608 | Grundpreis: 88,90 € / 1 St2
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Preis: 88,90 €2

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PZN 11367608
Anbieter kohlpharma GmbH
Packungsgröße 1 St
Packungsnorm N1
Produktname Akynzeo 300mg/0,5mg
Darreichungsform Hartkapseln
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Die Kapseln dürfen nicht geöffnet werden.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Das Arzneimittel sollte in den Tagen nach der Tumorbehandlung nur anzuwenden werden, wenn Sie einen weiteren Chemotherapie-Zyklus erhalten.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

 

Dosierung
In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
 
Erwachsene 1 Kapsel 1 Kapsel unabhängig von der Mahlzeit
Das Arzneimittel sollte ca. 1 Stunde vor Beginn der Tumorbehandlung eingenommen werden.
 
Zur Vorbeugung:

 

- Übelkeit bei einer Tumorbehandlung akute und verzögerte Übelkeit
- Erbrechen bei einer Tumorbehandlung akutes und verzögertes Erbrechen

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Das Arzneimittel besteht aus einer Wirkstoffkombination von Netupitant und Palonosetron, die zwei verschiedene Mechanismen blockieren, die an der Auslösung von Übelkeit und Erbrechen bei einer Tumorbehandlung beteiligt sind. Netupitant blockiert bestimmte Rezeptoren (Neurokinin-1-Rezeptoren), die sich im Nervensystem befinden und für die verzögerte Phase der Übelkeit und des Erbrechens verantwortlich sind. Palonosetron dagegen blockiert Rezeptoren (Serotonin-Rezeptoren) im Darm, die für die frühe Phase verantwortlich sind.
bezogen auf 1 Kapsel

300 mg Netupitant

0,562 mg Palonosetron hydrochlorid

0,5 mg Palonosetron

+ Cellulose, mikrokristalline

+ Saccharose(mono/di/tri)dodecanoat

20 mg Saccharose

+ Povidon K30

+ Croscarmellose natrium

+ Siliciumdioxid hydrat

+ Natriumstearylfumarat

+ Magnesium stearat

+ Glycerolmonocaprylocaprat

+ Glycerol

+ Polyglycerol-x-oleat

+ Wasser, gereinigtes

+ Butylhydroxyanisol

+ Gelatine

7 mg Sorbitol

+ Sorbitan

+ Titandioxid

+ Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz

+ Eisen(III)-oxid

+ Drucktinte, propylenglycolhaltig

+ Lecithin (Sojabohne)

+ Soja-Lecithin

+ Pflanzenlezithin

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 75 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Kopfschmerzen
- Verstopfung
- Erschöpfung
- Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie)
- Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen im Blut (Leukozytose)
- Appetitlosigkeit
- Schlaflosigkeit
- Benommenheit
- Schwindelgefühl
- Drehschwindel
- AV-Block 1. Grades (gestörter Herzschlag bei der Überleitung vom Vorhof zur Kammer)
- Herzmuskelerkrankung
- Erregungsleitungsstörung am Herzen
- Bluthochdruck
- Schluckauf
- Bauchschmerzen
- Durchfall
- Verdauungsbeschwerden
- Entweichen von Darmgasen
- Übelkeit
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Allgemeine Schwäche
- Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)
- Erhöhte alkalische Phosphatase
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
- EKG-Veränderung (verlängertes QT-Intervall)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
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